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Elli-Presseartikel Presseartikel über Elli

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  #1  
Alt 17.12.2007, 12:26
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Interviews

Radio-Interview am 12.12.2007 im Auto zwischen Straubing und Regensburg...
von


Zitat:
So wirst Du ein Superstar!


Alexander Klaws, Martin Kesici, Tobias Regner, Overground. Superstars, deren Namen man schon fast wieder vergessen hat. Im Gedächtnis bleiben höchstens noch Freaks, wie Daniel Küblböck oder die einzig wirklich erfolgreiche Deutsche Casting Band: Die "No Angels". Mittlerweile verliert der geneigte Trash TV Junkie schon die Übersicht, was gerade läuft. Ist es "Popstars", oder "Dance Star", oder gar die fünfte Staffel "Deutschland sucht den Superstar", oder läuft alles gleichzeitig? Der Casting Show Overkill.

Quantität oder Qualität
So viele Stars, wie wir in Deutschland haben, müsste jede Nacht taghell erleuchtet sein. Fast alle Superstars können aber nur kurz aufleuchten, dann verglühen sie als Supernova. Trotzdem wollen viele vor allem junge Menschen einmal wie Max Buskohl – Max wer? – im Rampenlicht stehen und sehnsüchtig auf das nächste Casting irgendeiner Starshow in der Großstadt ihrer Nähe warten. Wer die letzen Jahre das Treiben ein wenig verfolgt hat, dem ist wohl aufgefallen, dass die Qualität extrem nachgelassen hat. Es gibt eben nicht an jeder Ecke einen Superstar.

Elli heute: Blond, unbeschwert, selbstbewusst.

Elli im Interview
Unterwegs zwischen Soundcheck und Autogrammstunde erzählt Elli, dass sie mittlerweile von ihrer Musik leben kann - auch ohne Dieter Bohlen. (Bavarian Open Radio, 4:46 min.)
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__________________
Aktuelle Informationen über Elli Erl findet ihr nur im neuen Forum auf der offiziellen Homepage
www.elli-e.com

Elli Tour und TV








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  #2  
Alt 02.01.2008, 11:53
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AW: Interviews

Quelle:
Zitat:
Vollkommen normal

Interview per E-Mail mit

Elli


weird: 2007. Neuer Look, neuer Sound, das steht dir gut! Ist das die Musikerin Elli wie du sie dir, wie du dich dir immer vorgestellt hast?

Elli: Ich hab mich nicht verändert, weil ich mir vorher nicht gefallen habe. Dinge ergeben sich einfach, weil man z. B. älter und reifer wird. Ich hab mich immer in meiner Haut wohl gefühlt und jetzt tue ich das auch. Außerdem wollte ich unbedingt dieselbe Frisur wie Victoria Beckham ;-)

weird: Wie hast du die letzten drei Jahre Karriere – Karriereaufbau kann man vielleicht besser sagen!? – für dich empfunden? Was ist mit dir so passiert?

Elli: Die letzten drei Jahre waren für mich sehr spannend, intensiv und emotional. Es gäbe sicher noch so viele Worte, die mein Empfinden beschreiben könnten, aber ich denke, Musik drückt das am besten aus. Ich hatte immer sehr nette Menschen um mich rum, die mich in meinen Zielen unterstützt haben und es immer noch tun. Mein Motto ist: nie stillstehen, sondern immer weiter nach vorne schauen. Moving on.

weird: Sind die Songs auf „Moving On“ alle von dir?

Elli: Nicht ganz. Ich war ja zur Albumproduktion in Amerika und hab dort mit den beiden Produzenten Gary Baker und Anthony Little und ein paar sehr netten Jungs die Songs geschrieben. Es gibt aber eben auch ein paar Songs, die mir die Jungs dort vorgespielt haben und die ich dann so stark fand, dass ich sie mit auf dem Album haben wollte. Aber beim Großteil habe ich meine Finger mit im Spiel. Die Lieder erzählen Geschichten aus den letzten drei Jahren. Also ein sehr persönliches Album ...

weird: Verstehst du dich heute mehr als Singer/Songwriterin, als Solokünstlerin mit Band, als …?

Elli: Ich bin einfach eine Musikerin, die unglaublich gerne auf der Bühne steht. Am liebsten natürlich mit meiner Band zusammen. Ich schreibe meine Songs bis auf Ausnahmen selber, ich probe mit den Jungs und Mädels und wir haben zusammen richtig viel Spaß.

weird: Wer ist deine Band?

Elli: Meine Band besteht aus zwei Jungs, Jake an der Gitarre und Andy am Schlagzeug und nicht zu vergessen Steffi am Bass. Sozusagen meine weibliche Verstärkung. Ich selbst spiele bei Konzerten Akustik- und E-Gitarre. Wir alle kennen uns schon seit vielen Jahren. Was ich auch sehr wichtig finde, weil man so viel vertrauter auf der Bühne wirkt.

weird: Du bist und warst diese Jahr bereits viel auf Tour mit deinem neuen Material. Geht deine Tour nächstes Jahr weiter? Wie sieht es mit einem Konzert in Bielefeld aus?

Elli: 2007 haben wir viele Konzerte gespielt und gehen im kommenden Jahr auf Moving on Tour 2008. Wir werden auch ein paar kleinere Clubgigs spielen und im Sommer Festivals und Stadtfeste. Das mit Bielefeld werde ich sofort weitergeben ... Versprochen ...

weird: Ich weiß gar nicht, warst du überhaupt schon mal in Bielefeld? Wenn nein, wieso nicht, und wenn ja, wie war’s?

Elli: Ich glaub‘, ich war schon mal in Bielefeld. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wann und weshalb. Also noch ein Grund mehr, dort ein Konzert zu spielen ...

weird: Wie sieht es international mit deiner Karriere aus?

Elli: Wir arbeiten daran. Auf jeden Fall werden wir versuchen international Fuß zu fassen. Wir haben ja auch die beiden Produzenten in Amerika auf unserer Seite ...

weird: Und wie waren die USA? Du hast ja u. a. in der Wüste von L.A. das Video zu deiner ersten neuen Single „Can’t Deny It“ gedreht. Hast du das komplette Album in den USA aufgenommen?

Elli: USA war der Hammer. Vor allem die Wüste war sehr beeindruckend. Beim Videodreh war es jedoch, anders als ich es erwartet hätte, extrem kalt. Ich war auch das erste Mal in L.A. Das Album wurde komplett in Amerika, in Florence/Alabama bei Nashville, aufgenommen. Die Arbeit in dem Studio hat unglaublich viel Spaß gemacht. Es ist natürlich für meine Musik, die ja englischsprachig ist, von Vorteil, mit Musikern und Produzenten zusammenzuarbeiten, deren Muttersprache Englisch ist.

weird: „Can’t Deny It“ – Ist das auch ein Coming-out-Song?

Elli: „Can’t Deny It“ kann vieles sein. In dem Song ist ein Mensch auf der Suche nach sich selber. Dieser Mensch wurde enttäuscht oder entdeckt plötzlich etwas, mit dem er nicht sofort umgehen kann. Am Ende steigt er aber wie ein Phönix aus der Asche auf und ist mit sich und seiner Umwelt im Reinen ... Jeder kann hineininterpretieren, was er möchte …

weird: Um dein Coming-out damals gab es ja ein klein bisschen Wirbel. Wie war das für dich?

Elli: Ich habe dieses Coming-out ja selber thematisiert. Ich wollte den Leuten, allen voran der Presse, den Wind aus den Segeln nehmen und meine Version der Geschichte erzählen, bevor das Thema zu heiß gekocht wird. Ich möchte in erster Linie als Musikerin wahrgenommen werden. Und das war im Nachhinein auch gut so ... Meine Familie und Freunde wussten es ja alle eh schon, somit hab ich damit niemanden überrascht ...

weird: Und wie gehst du bzw. dein privates und berufliches Umfeld heute damit um?

Elli: Vollkommen normal. Wenn man selbstverständlich damit umgeht, kommt genau das auch wieder als Normalität zurück.

weird: Bist du derzeit mit jemandem zusammen?

Elli: Ja, ich bin seit über drei Jahren glücklich mit meiner Freundin zusammen.

weird: Du hast u. a. ein kurzes Grußwort zum Konstanzer CSD 2007 geschrieben, konntest aber, wie du schreibst, selbst nicht dabei sein. Warst du auf einem anderen CSD dieses Jahr? Und wenn ja, wo und was geht dann ab?

Elli: Ich war dieses Jahr auf dem CSD in Hamburg. Es war unglaublich! Die Bühne stand direkt am Wasser, die Stimmung war super und wir wurden sehr nett empfangen. Auch auf der CSD-Gala in Köln hatte ich dieses Jahr einen kurzen Benefiz-Auftritt.

weird: Bist du ein Partytyp? Oder eher politisch engagiert?

Elli: Also wenn ich mal Party mache, dann aber auch ordentlich und gerne. Obwohl ich in Köln eher selten weggehe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich durch meinen Beruf viel unterwegs bin und froh bin, wenn ich mal daheim in Köln bin, einfach nur zu Hause.

weird: Und was machst du, wenn du dann mal frei hast, am liebsten noch so - außer Musik?

Elli: Ich gehe dann meistens mit einem Buch ins nächste Café und lese ein bisschen. Ich treffe mich mit Freunden zum Kaffeetrinken. Ich mache Sport ... Eigentlich ganz normale Dinge.

weird: Was hörst du aktuell für Musik?

Elli: Ich höre momentan sehr sehr gerne die neue CD von John Mayer „Continuum“. Sehr schöne Lieder ... Kann ich nur empfehlen.

weird: Und dein letzter Kinofilm?

Elli: Oh Gott, was war mein letzter Kinofilm? Ich weiß es nicht mehr. Ist schon ne Zeit her.

weird: Deine Lieblingsfigur in der lesbischen Fernsehserie „L-Word“ ;-) ?

Elli: Shane ...

(Interview: Christine Stonat 15./20.11.07)
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  #3  
Alt 04.01.2008, 16:24
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Danke Sabine! Schönes Interview...

... und ganz am Rande: Shane ist auch meine Lieblingsfigur bei L-Word. Elli hat halt nen guten Geschmack

LG, Sandy
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  #4  
Alt 08.01.2008, 00:14
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anbei ein bericht aus dem darmstädter echo der letzten woche...

mal ein gutes, fachliches interview. auf den vergleich wäre ich nicht gekommen, aber fand ihn sehr interessant!

lg emina

p.s. danke sabine, du arme hattest viel geduld :-)))

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  #5  
Alt 09.01.2008, 08:30
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Liebe Emina,

ich weiß gar nicht, was du hast. Unsereins, ich vermeide jetzt andere Assoziationen, ist halt eben zäh...
PS: Ich häng mal deine original pdf dran...zum besseren Lesen...
Angehängte Dateien
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Geändert von Elli live Fan (09.01.2008 um 08:35 Uhr)
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  #6  
Alt 09.01.2008, 16:22
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Thanks Emina und Danke Sabine, aber kommst mal her zum Bildschirm umdrehen bitte *gfg*

Liebe Grüße @ all
Kerstin
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  #7  
Alt 09.01.2008, 22:40
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@ amandafan

du warst auch schon mal gelenkiger... ;-)
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  #8  
Alt 10.01.2008, 12:15
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Zitat:
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@ amandafan

du warst auch schon mal gelenkiger... ;-)
Ja,mit dem Alter lässt auch das nach *lachmichwech*

Aber ich arbeite dran....wollte diese Woche ja eigentlich schon wieder mit dem Seniorensport beginnen, aber leider kamen da die wichtigen Wasch-und Einpack-Termine dazwischen.... Reisen geht halt vor. Hält auch fit.
An den einzelnen Raststätten dann mal ne Sport-Minute oder Sekunde einlege ...

Seit wann leitet Sabine eigentlich nun schon unsere SENIOREN-Muskelaufbau-Leistungsturn-Gruppe ???

Sorry, ich schweife vom Thema ab, obwohl ELLI könnt uns bei den Turnstunden dann ja mit fetziger Mucke unterstützen...denn mit Musik geht vieles leichter *grinZzz*

Geändert von Amandafan (10.01.2008 um 12:18 Uhr)
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  #9  
Alt 24.05.2008, 10:27
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Zitat:
Zitat von Amandafan Beitrag anzeigen
Ja,mit dem Alter lässt auch das nach *lachmichwech*

Aber ich arbeite dran....wollte diese Woche ja eigentlich schon wieder mit dem Seniorensport beginnen, aber leider kamen da die wichtigen Wasch-und Einpack-Termine dazwischen.... Reisen geht halt vor. Hält auch fit.
An den einzelnen Raststätten dann mal ne Sport-Minute oder Sekunde einlege ...

Seit wann leitet Sabine eigentlich nun schon unsere SENIOREN-Muskelaufbau-Leistungsturn-Gruppe ???

Sorry, ich schweife vom Thema ab, obwohl ELLI könnt uns bei den Turnstunden dann ja mit fetziger Mucke unterstützen...denn mit Musik geht vieles leichter *grinZzz*
Lese ich ja gerade erst!

Kerstin, was leite ich???

Und, nach 4 Monaten: Hat sich die Beweglichkeiten der oberen Extremitäten schon gebessert?
Kann ja mal ein paar Testbilder einstellen...
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  #10  
Alt 24.05.2008, 10:28
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Landauer Neue Presse vom Samstag, 24. Mai 2008

Quelle:



Zitat:

Landauer Neue Presse vom Samstag, 24. Mai 2008
»Hauptschüler haben eine Menge drauf«

Ex-DSDS-Rockröhre Elli Erl aus Geiselhöring freut sich auf ihren Auftritt mit der Lehrerband der Hauptschule

Landau.
Trotz des Gewinns bei der zweiten Staffel der Casting-Sendung »Deutschland sucht den Superstar« hat Elli Erl 2005 ihr Lehramts-Studium beendet. Jetzt hat die Rockerin aus Geiselhöring, die morgen 29 Jahre alt wird, die Schirmherrschaft für den Spendentag an der Landauer Hauptschule übernommen. Die Landauer Neue Presse sprach mit ihr über ihr Engagement für ein besseres Image der Hauptschulen, ihre aktuellen Projekte und ihre Zeit bei DSDS.

Wie hat es sich ergeben, dass Du die Schirmherrschaft für den Spendentag der Hauptschule übernommen hast?

Elli: Ich kenne den Schlagzeuger der Lehrerband, Christian Ehrenreich. Er hat mich darauf angesprochen, und ich habe gerne zugesagt. Außerdem habe ich selber auf Lehramt studiert, und dadurch ist mir die schwierige Situation der Hauptschulen natürlich bewusst. Es ist schade, dass den Hauptschulen so viel Schlechtes nachgesagt wird. Das schwappt aus den Großstädten herüber, und dieser Ruf wird dann auf alle Hauptschulen übertragen. Dabei trifft dieses Image vor allem auf dem Land oft gar nicht zu.

Was müsste man für die Hauptschulen tun, damit sich dies ändert?

Elli: Ich finde, dass die Hauptschüler eine Menge drauf haben, aber oft kein Forum geboten bekommen, sich darzustellen. Man muss den Schülern und den Schulen nur eine Chance geben. Ich persönlich habe nämlich nicht den Eindruck, dass Hauptschulen schlechter sind als Realschulen oder Gymnasien.

Du trittst am Mittwoch mit der Lehrerband der Hauptschule auf, die bereits fleißig probt. Müssen die sich Sorgen machen, wenn sie mit einem echten Profi auf der Bühne stehen?

Elli: Ach Quatsch. Ich habe schon mit einigen Lehrerbands gespielt, und meistens waren die super. Außerdem geht es bei der Aktion nicht um Leistung, sondern um den Spaßfaktor.

Was wollt Ihr denn spielen?

Elli: Die Band schickt mir eine Liste mit Songs. Wir werden ein buntes Programm mit Cover-Nummern machen. Ich bringe aber auch meine Akustik-Gitarre mit und werde einige meiner neuen Songs vor Publikum testen.

Was sind denn Deine aktuellen Projekte?

Elli: Ich bin vor drei Wochen aus den USA zurück gekommen, wo ich mit Songwritern wie Gary Baker und Anthony Little zusammen an meinen Titeln für das neue Album gearbeitet habe. Von Gary stammt der Welthit »I Swear«, und Anthony hat bereits für Tina Turner, die Backstreet-Boys und Justin Timberlake geschrieben. Der Kontakt ist über meinen Produzenten Thomas Stein zustande gekommen. Im Juni werde ich wieder rüber fliegen und in Atlanta auftreten.

Und in welche Richtung geht die musikalische Reise?

Elli: Die neue Platte wird anders sein als das aktuelle Album »Moving On«. Die Stimme soll stärker in den Vordergrund rücken als bisher. Ich möchte eher in die Richtung Singer-Songwriter gehen, diesen Stil aber mit einer kompletten Band und modernen Elementen kombinieren. Außerdem sind die Themen der Songs alle sehr persönlich.

Knüpfst Du damit an die Zeiten mit Deiner Band Panta Rei an?

Elli: In gewisser Weise schon. Seit einem Jahr trete ich wieder mit einer bayerischen Band auf. Vorher hatte ich eine Band aus Köln, aber in meinem tiefsten Inneren bin ich eben doch Bayerin geblieben. Und ich habe festgestellt, dass man unter Bayern doch besser miteinander reden kann. Einige aus der neuen Band sind alte Freunde, wie zum Beispiel Andy Schechinger, der auch bei Panta Rei mit an Bord war.

Du bist 2003 nach Köln gezogen. War das eine große Umstellung für Dich?

Elli: Eigentlich nicht. Ich habe schließlich schon zu DSDS-Zeiten in Köln gewohnt. Außerdem fand ich es interessant, mal eine andere Stadt kennen zu lernen.

Stichwort DSDS: Hast Du die aktuelle Staffel verfolgt?

Elli: Die Sendung selber habe ich nur selten gesehen, aber ich habe gelegentlich im Internet nachgeschaut, wer rausgeflogen ist.

Bist Du mit dem Ausgang der Staffel zufrieden?

Elli: Ich hätte Thomas Godoj gewünscht, dass er Zweiter wird. Dann wäre es vielleicht leichter für ihn gewesen, seinem Stil treu zu bleiben. Er hat immerhin genau wie ich schon vor der Sendung Musik gemacht und weiß deshalb genau, welche Titel zu ihm passen und was er machen will.

Hast Du mal bereut, bei DSDS mitgemacht zu haben?

Elli: Überhaupt nicht. Es war eine unfassbare Erfahrung, und ich bereue gar nichts. Ich habe in dieser Zeit eine Menge über die Musikbranche gelernt und viele Menschen kennen gelernt. Zum Beispiel meinen Mentor und »Plattenboss« Thomas Stein, der mich nach wie vor unterstützt und der mittlerweile ein guter Freund geworden ist.

Viele Menschen erinnern sich noch gut daran, dass Du damals auch Kritik an Dieter Bohlen geübt hast. Warum hast Du nicht mit Bohlen ein Album aufgenommen?

Elli: Dieter Bohlen macht eine Art von Musik, die einfach nicht zu mir passt. Er hat mir auch immer gesagt, dass ich musikalisch nicht sein Typ bin, und deshalb wäre es mir verlogen erschienen, trotzdem mit ihm zu arbeiten.

Glaubst Du, Du hättest mit Dieter Bohlen mehr Erfolg gehabt?

Elli: Nein, eigentlich nicht, denn dass ein Album mit Bohlen ein großer Hit wird, hätte mir auch niemand garantieren können. Schließlich hat es die Sieger-Single »This is my life« auch nur auf Platz drei der Charts geschafft. Außerdem hatte ich mir von Anfang an geschworen, mir selber treu zu bleiben und meinen Weg zu gehen. Deswegen kam eine weitere Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen für mich nicht in Frage.

--------------
Das Gespräch führte Yvonne Vranjkovic

Lokalteil Landau: http://www. pnp. de/landau
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  #11  
Alt 27.10.2008, 11:17
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Zitat:
4.09.08 / 12:45
Ellis mp3-Schätzchen

Heute mit Elli Erl




„Wo fang ich an. Ist ja nicht so einfach, denn tatsächlich haben viele Songs oder vielleicht auch Alben meinen musikalischen Werdegang geprägt“, rätselt Elli Erl, Siegerin der zweiten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ und am 13. September bei der Sommernachtsfrauen-Gala im Maritim. „Ich fang mal mit der besten Geschichte an. Die beiden ersten Songs, die ich hier aufschreibe, gehören für mich seit Neuestem zusammen.“

Amanda Marshall: „Let it rain“
Früher gab es ja noch so einen Versand-Service, bei dem man in einem Monat drei CDs aus einem Katalog bestellen konnte. Hat man das vergessen, haben sie einem einfach irgendwelche Alben geschickt. Und so kam ich zu dieser Amanda Marshall-CD. Ich bin total auf diesen Song abgefahren und hab zu meinem Papa gesagt, das will ich spielen und singen können. Mein Papa hat mir dann die ersten Akkorde auf der Gitarre beigebracht. Ich bin mit dem Song in verschiedene Bands gekommen und hab ihn in diversen Irish Pubs gespielt. Sogar auf dem CSD in Köln, prompt fing es an zu regnen.

Elli: „Run away“
Der Song „Let it rain“ wurde von Kristen Hall geschrieben. Und genau diese Frau hab ich bei meinem letzten Amerika-Aufenthalt über eine Bekannte kennengelernt. Eine Riesen-Ehre, plötzlich saß ich in ihrem Wohnzimmer und durfte einen wunderschönen Song mit ihr schreiben, der auf meine neue Platte kommt, die ich noch dieses Jahr produzieren werde. Es gibt auf YouTube schon ein kleines Video aus der Blue Lounge, dort habe ich diesen Song gespielt. Solche Geschichten liebe ich ...

Whitney Houston: „I will always love you“
Ich war damals mit meinem Tennisverein bei einem Trainingslager in Budapest und hab mir ihre Kassette auf einem Flohmarkt gekauft. Ich glaub, das war eine Raubkopie (ja ja, auch bei Kassetten gab es das schon). Abends in unserer Jugendherberge wollten wir dann immer mit den Jungs zu diesem Song tanzen, aber irgendwie hat mich nie einer aufgefordert (buhu).

David Hasselhoff: „Looking for Freedom“
Der gute alte David. Damals hatte er noch Kid und jetzt Burger, die er ohne Teller vom Boden essen muss. Ich war großer „Knight Rider“-Fan. Durfte ich mir immer nach der Schule bei Oma anschauen. Ich höre es mir aber heute wirklich nicht mehr an. Das will ich an dieser Stelle mal gesagt haben.

Nirvana: „Smells like Teen Spirit“
Kult, Kult, Kult. Die Musik von Nirvana find ich ja heute noch klasse. Legendär war auch der Tanzstil, der damals dazu entwickelt wurde. Hände hinter dem Rücken zusammen, zwei Schritte nach vorne, zwei Schritte zurück und – ganz wichtig – auf gar keinen Fall lachen.

K’s Choice: „Not an addict“
Diese belgische Band hat mich und meine Musik auf jeden Fall geprägt. Leider gibt es sie als solche nicht mehr, aber die Frontfrau Sarah Bettens macht solo weiter. Ist auf meinem iPod unter den Favoriten.

Anouk: „Sacrifice“
Dieses Lied war für mich sozusagen der Nachfolger von „Let it rain“. Hab ich mir als Nächstes auf die Gitarre geschafft. Die Frau aus Den Haag hat eine unglaubliche Röhre. Der Gitarrist meiner damaligen Band Panta Rei hat mich auf K’s Choice und Anouk gebracht. Ich war damals glaube ich 16.

All 4 One: „I swear“
Ich glaub, das war eine der ersten Singles, die ich mir gekauft habe. Und das Schöne ist, dass sich der Kreis immer wieder schließt. Meine aktuelle Platte „Moving on“ hab ich mit Gary Baker geschrieben. Wir saßen eines Tages zusammen im Studio, und plötzlich spielt er „I swear“ auf der Gitarre. Ich hab ihn gefragt, warum er dieses Lied jetzt spielt und er meinte nur, weil er den geschrieben hat und ihm alles zu verdanken hat.

Alanis Morissette: „Flavors of Entanglement“
Diese Platte hör ich mir aktuell gerade rauf und runter an. Ich war schon immer ein großer Fan von Alanis Morissette. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

Melissa Etheridge: „Like the way I do“
Diese Dame darf natürlich nicht fehlen. Meine Liste beginnt ja mit „Let it rain“ und endet mit „Like the way I do“. Diese beiden Songs begleiten mich schon sehr lange und haben mir immer wieder Türen geöffnet. Obwohl es noch nicht mal meine eigenen sind.



gesprochen mit Torsten Bless

Die CD „Moving on“ ist bei Hitch Records/SonyBMG erschienen. Mehr unter www.elli-e.com
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  #12  
Alt 27.10.2008, 12:20
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Fand ich gerade sehr schön zu lesen und ab und zu musste ich echt schmunzeln...

DANKE Sabine fürs reinstellen...

GLG

Chrissy
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  #13  
Alt 28.01.2009, 19:06
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Elli singt in Stockach 28.01.2009

Suedkurier.de

Zitat:
Elli singt in Stockach

Elli Erl gewann 2004 die RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar". Dann wurde es ruhig um die 29-Jährige. Derzeit nimmt sie mit ihrer Band ein neues Album auf.



Die meisten Menschen kennen Sie aus der zweiten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ aus dem Jahr 2004. Sie waren die rothaarige Rockröhre mit der Super-Stimme. Auf Ihren aktuellen Presse-Fotos wirken Sie verändert: Ihre Haare sind blond, sie tragen keine Brille und wirken irgendwie zarter. Haben Sie einen Image-Wechsel durchgemacht?


Naja, wie das halt so ist. Man wird älter und verändert sich. Ich war die roten Haare einfach leid. Diese ständige Nachfärberei. Deswegen die blonden Haare. Dazu kommt aber noch, dass ich mich schon etwas von der ganzen DSDS Geschichte distanzieren wollte. Das hab ich damit auch ein kleines bisschen geschafft. Zart ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich würde eher sagen, dass ich in den letzten Jahren gereift bin, selbstbewußter und überlegter. Ich habe durch die Zeit bei DSDS und vor allem danach sehr viel gelernt und über mich, meine Ziele und Wünsche erfahren und das verändert.

Sie werden in diesem Jahr 30 Jahre alt. Ist aus der 24-jährigen flippigen Elli eine sanfte Frau geworden oder wirkt das nur so?
Ich kann druchaus auch ein sehr sanfter Mensch sein. Vor allem privat. In meinem Beruf, der Musik, muss ich meistens eher selbstbewußter und tougher auftreten um mich durchbeissen zu können.
Erkennen die Leute Sie noch auf der Straße?


Natürlich nicht mehr so offensichtlich als kurz nach DSDS, aber ja die Leute sprechen mich schon noch an und wollen Autogramme oder wissen was ich denn jetzt so mache und wann es denn wieder was neues von mir zu hören gibt.
Ende Januar startet die nächste Staffel von Deutschland sucht den Superstar. Verfolgen Sie die Castingshow noch im Fernsehen?
Nein, gar nicht. Ist einfach ein Zeitproblem.

Der Medienrummel nach ihrem DSDS-Sieg war groß, jetzt sind kaum noch in den Medien – vermissen Sie das?

Ich finde schon immer wieder in den Medien statt, man muss halt jetzt nur ein bisschen genauer gucken oder gezielt danach suchen. Aber ich gebe immer noch jedes Jahr viele Konzerte in ganz Deutschland, sogar in den USA, über die in den Zeitungen geschrieben wird. Ich habe sehr viele Besucher auf meinen Internetseiten. Und vor allem hab ich jetzt meine neue Platte „HUMAN“ aufgenommen, die dieses Jahr im Mai über meine eigene Plattenfirma erscheinen wird. Unser Ziel da, ist auf jedenfall wieder mehr Leute zu erreichen und präsenter zu sein. Bei DSDS war das natürlich auch leichter. Wer hat schon jeden Samstag zur Primetime bei einem großen Fernsehsender die Möglichkeit aufzutreten. Deswegen muss ich mich da jetzt schon mehr reinhängen. Aber ich bin eine Kämpferin und ganz guter Dinge.

Neben ihrer eigenen Band sind Sie derzeit mit der Band „Menschenskinder“ unterwegs. Eine Gruppe aus Musikern und Fernseh-Stars und Sternchen, die gemeinsam auf der Bühne stehen und Musik machen. Warum sind Sie dabei?

Ich bin damals eigentlich nur durch Zufall dazugestoßen über eine Agentur in München, die meinten, guck dir das doch mal an. Das hab ich dann auch gemacht und war so begeistert von den anderen Musikern in der Gruppe, dass ich dabei geblieben bin. „Menschenskinder“ ist purer Spaß am Musikmachen und wirklich eine sehr sympathische Truppe.

Bei der Tour mit den Menschenskindern machen Sie auch einen Stopp in Stockach. Das ist nur ein kleiner Ort. Aber der Sänger von „Keine Zeit“, Daniel Grunenberg, kommt von hier. Was erwarten Sie sich von dem Konzert?

Das was ich mir von allen „Menschenskinder“ Konzerten erwarte. Riesen Spaß auf der Bühne und riesen Spaß vor der Bühne.

Spielen Sie gerne in so kleinen Orten?

Ich spiele grundsätzlich einfach gerne, egal wo.

Sie kommen aus Straubing in Niederbayern. Wie ist das für einen Sänger, wenn er vor Heimat-Publikum spielt?

Das sind ehrlich gesagt, die schlimmsten Auftritte, da man normalerweise mehr Leute kennt. Ich hab da immer Angst davor, dass ich mich versinge oder verspiele oder den Text vergesse. Und dass das Publikum viel genauer auf einen guckt. Ist vielleicht gar nicht so, aber die Nervosität bei Heimatkonzerten ist bei mir immer viel größer.

Sie nehmen mit ihrer Band ein neues Album auf. Was können Ihre Fans davon erwarten?

Genau, mein Album „Human“ ist auch schon fertig und ist das beste was ich in meinem Leben bisher gemacht habe. Die Platte ist total abwechslungsreich und mit Ecken und Kanten. Und das ist genau das was ich auch an anderen Platten mag. Und deswegen auch der Titel „Human“. Ecken und Kanten zu haben ist nämlich total menschlich. Ich habe eine Klavierballade auf der Platte, einen Rocksong, ein unplugged Lied und sogar eine 80er Jahre Dancenummer. Also, da ist wirklich für jeden was mit dabei. Die erste Single wird „Shadows“ heißen und kommt Ende April auf den Markt.

Infos unter www.elli-e.com

Fotogalerie zum Thema
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  #14  
Alt 03.04.2009, 15:03
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Interview auf letmeentertainyou.de

Interview auf
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Casting-Künstler sind kein Plastik

Im Interview mit letmeentertainyou.de spricht "Deutschland sucht den Superstar"-Gewinnerin Elli Erl über Vorurteile gegen Castingstars, ihre neue CD und ihre Zeit in Amerika...


Elli Erl gewann vor fünf Jahren als bisher einzige Frau bei "Deutschland sucht den Superstar" und hat von Anfang an ihr eigenes Ding durchgezogen: Pop-Liedchen aus der Feder von DSDS-Juror Dieter Bohlen kamen für sie nie in Frage!
Zwar hat sich Elli nicht verheizen lassen, begegnete aber dennoch immer wieder den typischen Vorurteilen gegen Castingstars. „Wir sind kein Plastik“, gibt sie sich im Interview mit letmeentertainyou.de kämpferisch. Inzwischen sei es zu ihrer Mission geworden, den Menschen genau das zu beweisen.
Vielleicht ist Ellis Durchhaltevermögen auch der Grund, warum sie anders als so viele andere ehemalige Casting-Entdeckungen noch immer im Geschäft ist. Inzwischen hat die Musikerin sogar ihr eigenes Label gegründet und kann alle wichtigen Entscheidungen selbst treffen. Auf ihr neues Album „Human“ ist die Musikerin deshalb zu 100 Prozent stolz.
Die Aufnahmen zur CD entstanden in den USA, wo Elli auch einige Live-Gigs gespielt hat. Wie haben die Amis auf die Rockerin aus Deutschland reagiert? Wann gibt es Elli wieder auf deutschen Bühnen zu sehen? Und wie hören sich die neuen Songs an?
>> Alle Antworten im Interview

Ellis neue Single "Shadows" erscheint am 24. April als Digital-Only-Release. Das Album "Human" folgt am 15. Mai.
Link: www.elli-e.com

letmeentertainyou.de: Dein Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ liegt jetzt gut fünf Jahre zurück. Hattest du je mit dem hierzulande doch eher negativ behafteten Casting-Image zu kämpfen?

Elli: Auf jeden Fall. Nicht immer, aber immer wieder. Irgendwie denken manche Menschen, dass wir - ich nenn’ uns jetzt mal Casting-Künstler… ich hasse dieses Wort…keine wirklichen Musiker sind, sondern Plastik. Aber so ist das nicht: Ich zum Beispiel habe mit 15 in meiner ersten Band angefangen und mache seither aktiv Musik. Aber ich kämpfe gerne und irgendwie ist es auch zu meiner Mission geworden, die Leute vom Gegenteil zu überzeugen.

letmeentertainyou.de: Du arbeitest inzwischen mit einem amerikanischen Produzententeam zusammen und hast auch im letzten Jahr einige Gigs in den USA gespielt. Ist das Publikum im Ausland weniger voreingenommen, gerade weil man dich dort nicht aus der RTL-Show kennt?

Elli: Genauso ist es, ich habe das sehr genossen letztes Jahr. In Amerika war es sogar so, dass ich den Leuten gerne erzählt habe, dass ich die deutsche Version von „Pop Idol“ gewonnen habe. Die Menschen dort schätzen das viel mehr und sehen das als eine große Leistung an. Das war für mich wirklich eine angenehme Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Mich selber hat das auch wieder viel selbstbewusster gemacht und ich bin stolz darauf, was ich in den letzten Jahren und vor allem in den letzten Monaten alleine auf die Beine gestellt habe.

letmeentertainyou.de: Wie haben die Amis auf eine englisch singende Rockerin aus Deutschland reagiert?

Elli: Super. Ich war so nervös bei meinem ersten Auftritt, aber gar nicht so sehr wegen dem Singen, sondern wegen der Ansagen. Aber die meisten meinten, dass sie gedacht hätten, dass ich in den Staaten geboren wäre… hat mich ein klein wenig stolz gemacht. Das Schöne für mich war ja auch, dass die Leute dort wirklich mal Reaktionen auf meine Texte gezeigt haben, da sie verstehen, von was ich singe.

letmeentertainyou.de: Du hast Ende 2008 dein eigenes Label gegründet. Was erhoffst du dir von diesem Schritt?

Elli: Das, was ich mir erhofft habe, ist zum Teil schon eingetreten. Ich wollte einfach nicht mehr so lange auf Entscheidungen von Plattenfirmen warten. Ich kann jetzt für mich entscheiden, wann ich ins Studio gehen möchte, welche Songs auf die Platte kommen, wie mein Cover auszusehen hat, mit welchen Promotern ich zusammenarbeiten möchte, welcher Song die Single wird und so weiter… Alles Entscheidungen, die sonst immer ewig gedauert haben. Ich möchte damit meine Selbständigkeit zeigen und auch, dass ich so schnell nicht aufgebe!

letmeentertainyou.de: Hast du nun wirklich 100-prozentige musikalische Freiheit oder besteht doch noch ein gewisser kommerzieller Druck?

Elli: Die Musik, die ich immer schon mache, ist ja in gewisser Weise kommerziell. Und klar bin ich ins Studio gegangen und wir haben uns Gedanken gemacht, wie die Songs zu klingen haben, dass sie vielleicht auch im Radio gespielt werden. Aber am Ende des Tages ist es doch meine Platte, auf die ich zu 100 Prozent stolz bin.

letmeentertainyou.de: Merkt man deinen neuen Stücken den US-Einfluss an? Den Titel „Run Away“ kann man ja schon im Internet anhören. Das klingt sehr folkig…

Elli: Ich glaube teilweise schon. „Run Away“ hat definitiv was von Folk- oder Singer/Songwriter-Musik. Ich hab aber auch andere Titel auf der Platte, die nach Dance klingen. Auch Rock ist auf der Platte vertreten. Mir war es wichtig, dass die Platte abwechslungsreich ist. Das ist auch genau das, was ich privat an anderen Platten mag. Wenn nicht jeder Song wie der andere klingt. „Run Away“ habe ich übrigens mit Kristen Hall geschrieben, die wiederum für Amanda Marshall „Let It Rain“ geschrieben hat. Das ist der Song, mit dem ich überhaupt zum Musik machen gekommen bin. Hammer… da krieg’ ich heute noch Gänsehaut, wenn ich an unser Zusammentreffen denke.

letmeentertainyou.de: Was magst du an Amerika? Und was gefällt dir besser in Deutschland?

Elli: Ich bin einfach zum Musik machen gerne in den Staaten. Wenn man auf Englisch singt, ist es doch von Vorteil, wenn man mit Muttersprachlern zusammen Texte schreibt oder wenn sie von solchen korrigiert werden. Außerdem habe ich mittlerweile sehr gute Freunde dort, die mich immer ganz herzlich empfangen und aufnehmen. Ansonsten würde ich nie in Amerika leben wollen, dafür bin ich viel zu gerne in Deutschland. Alleine schon wegen dem Essen. In Amerika würde ich, glaub ich, fett werden...

letmeentertainyou.de: Zu deiner Single „Shadows“ gibt es auch einen überraschend clubtauglichen Remix. Wer hatte die die Idee dazu? Hörst du selber auch elektronische Musik?

Elli: Gemacht hat den Remix der Gitarrist meiner Platte: Rob Collier. Ein sehr talentierter Musiker. Er hatte auch die Idee dazu und ich fand’s richtig geil. Wie gesagt, ich höre privat wirklich querbeet und somit auch ab und an Elektro-Musik...

letmeentertainyou.de: Wie sind die Songs zu deinem neuen Album „Human“ entstanden? Wer hat dich außer Kristen Hall beim Songwriting unterstützt?

Elli: Ich habe die Songs mit drei vier Jungs in einem Studio in Florence/Alabama geschrieben. Ein paar hatte ich schon fertig, als ich rüber gekommen bin und wir haben sie nur noch überarbeitet. Einige sind dort in Gemeinschaftsarbeit entstanden. Wir haben uns um 10 Uhr morgens mit einem Kaffee im Studio getroffen und uns überlegt, über was wir schreiben möchten. Manchmal haben wir für einen Song eine Stunde gebraucht und manchmal auch einen ganzen Tag oder zwei. Dann habe ich auch noch mit Anthony Little (Tina Turner, Anm. d. Red.) und Gary Baker („I Swear“, Anm. d. Red.) Songs geschrieben, so dass ich dann irgendwann genügend für meine Platte zur Auswahl hatte.

letmeentertainyou.de: Ab Mai spielst du mit deiner Band auch wieder live auf deutschen Bühnen. Auf was freust du dich am meisten?

Elli: Auf Publikum vor der Bühne, auf die Reaktionen auf meine neuen Songs und darauf, dass ganz viele Menschen meine Platte kaufen. Live zu spielen ist genau der Grund, warum ich so gerne Musikerin bin!

Ellis neue Single "Shadows" erscheint am 24. April als Digital-Only-Release. Das Album "Human" folgt am 15. Mai.
Mehr Infos zu Elli: www.elli-e.com
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  #15  
Alt 21.04.2009, 10:14
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Interview auf ALL ACCESS LOUNGE Teil 1

ALL ACCESS LOUNGE Teil 1

Zitat:
Elli: „Geil, ich hab’s geschafft...“

Geschrieben von: Sebastian Hiedels

Viele dachten, sie wäre bereits in der Versenkung verschwunden. Doch sie ist nicht klein zu kriegen: Elli. Die ehemalige DSDS-Siegerin greift wieder an. Nach der Gründung ihres eigenen Labels und der Arbeit an ihrem neuen Album trafen wir die Sängerin zum Interview.

ALL ACCESS LOUNGE: Elli du veröffentlichst bald deine neue Single „Shadows“. Worum geht es in dem Song?
ELLI:
Es geht darum, dass im Leben alles vergänglich ist. Im positiven, wie im negativen Sinne. Es kann eine Beziehung sein oder aber auch ein Streit. Letztendlich verschwindet am Ende des Tages alles, genau wie ein Schatten in der Dunkelheit. Wir versuchen aber alles, eben nicht einfach nur ein Schatten zu sein, sondern genau diese Dunkelheit zu umgehen.

ALL ACCESS LOUNGE: Und was erwartet deine Fans auf dem kommenden Album „Human“?
ELLI:
Eine bunt gemischte Platte. Angefangen bei rockigen Uptempo-Nummern, über Singer/Songwriter-Songs bis hin zu einer Klavierballade. Aber trotzdem ist alles aus einem Guss. Mir war es wichtig, dass die Platte vielseitig ist und Ecken und Kanten hat, dass sie eben „menschlich“ ist.

ALL ACCESS LOUNGE: Du sagst, es ist dein persönlichstes Album. Warum?
ELLI:
Weil ich von der Entstehung der Songs, bis zur Produktion des Albums alles selbst entscheiden konnte. Ich war und bin mein eigener Chef. Ich konnte entscheiden, wie die Platte klingen soll, ich konnte meine Geschichten in die Songs packen. Auch wie das Cover auszusehen hat ist auf meinem Mist gewachsen. Einfach alles. Ich bring die Platte über meine eigene Plattenfirma raus. Ich habe alles selber bezahlt. Es ist alles 100% Elli was in der CD steckt und drauf zu sehen und zu hören ist. Das schönste war, als ich vor kurzem das erste mal meine CD in den Händen gehalten habe. Ich saß im Auto und hab einfach nur laut geschrieen und mir gedacht: „Geil, ich hab’s geschafft“...

ALL ACCESS LOUNGE: Wie lange, wo und mit wem hast du an diesem neuen Album gearbeitet?
ELLI:
Die Songs sind im kompletten letzten Jahr hauptsächlich in den Staaten entstanden. Ich war insgesamt dreimal in den USA, unter anderem in Atlanta und in Florence (Alabama), was in der Nähe von Nashville liegt. Ich hab dort auch Auftritte gespielt, bei denen ich ganz tolle Menschen kennen gelernt habe. Zum Beispiel Kristen Hall, die den Song geschrieben hat mit dem ich zum Musikmachen gekommen bin: „Let it rain“ für Amanda Marshall. Das war dann auch wirklich das I-Tüpfelchen im letzten Jahr. Die anderen Songs hab ich mit ganz tollen Freunden und Musikern in einem Studio in Florence geschrieben. Alles junge talentierte Menschen.
Aber auch Leute wie Gary Baker („I swear“) und Anthony Little (Tina Turner) waren an Songs beteiligt. Aufgenommen hab ich das Album „HUMAN“ dann im Oktober/November in diesem Studio in Florence.

ALL ACCESS LOUNGE: Wie sieht es mit Tourterminen in der nächsten Zeit aus?
ELLI:
Wir werden zur Album Veröffentlichung meiner Platte „HUMAN“ am 15.05. drei so genannte Album-Release-Konzerte geben. Am 15.05. in Regensburg, am 17.05 in Köln und am 21.05. in München. Eine längere Tour wird dann folgen. Und dazwischen kommen noch die Open Airs und Stadtfeste im Sommer. Kann man alles auf meiner Homepage www.elli-e.com oder www.myspace.com/elliband nachlesen.

In den nächsten Tagen gibt es auch noch Teil 2 des Interviews. Dann sprachen wir mit Elli über ihre DSDS-Vergangenheit, Dieter Bohlen und sie hat Euch natürlich auch noch etwas zu sagen...


Interview: Sebastian Hiedels – Vielen Dank an Antonia Kubas (MCS – MARKETING & COMMUNICATION SERVICES), 1773 Records

Geändert von Elli live Fan (23.04.2009 um 08:25 Uhr)
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